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Was ist Cloud oder was ist Cloud Computing?

Plötzlich spricht jeder davon: "Cloud", "Cloud Computing" oder "Das neue Zeitalter der IT". Doch was ist das eigentlich und warum wird so viel darüber gesprochen? Vielleicht ist es Ihnen nicht bewusst, aber Sie benutzen Cloud Services schon seit vielen Jahren- und das vermutlich Tag für Tag.

Sie wissen nicht wo und wann? Zum Beispiel als Sie heute Ihre E-Mails abgerufen haben. Oder wenn Sie mit Ihren Freunden und Bekannten über ein soziales Netzwerk chatten. Selbst bei einer Online-Überweisung nutzen Sie die Cloud.

Die Wolke

Bei der Cloud (auch Wolke genannt) handelt es sich nicht, wie häufig behauptet, um die Revolution der IT, sondern lediglich um eine konsequente Weiterentwicklung der IT-Landschaft.

Die Idee der Cloud ist einfach: Daten, Software, Speicherplatz und Rechenleistung wird in ein Rechenzentrum ausgelagert. Die Bezeichnung Cloud Computing wird deshalb verwendet, weil das Rechenzentrum aus zusammengeschalteten Computern besteht und die Soft- und Hardware (Ressourcen) von keinem spezifischen Computer bereitgestellt werden. Die Ressourcen werden dynamisch und nach Bedarf abgerufen. So lassen sich Kosten bei der Beschaffung und dem Unterhalt einer eigenen IT-Infrastruktur sparen.



Wie können Sie die Cloud sinnvoll einsetzen?

Die Cloud bzw. Anwendungen aus der Cloud sind für Sie als Privatperson oder auch als Unternehmen (vom Startup bis zum internationalen Großkonzern) gleichermaßen geeignet. Wie bereits erwähnt, nutzt nahezu jeder Cloud-Anwendungen - und das täglich. Bekannte Anwendungen sind beispielsweise OneDrive, Outlook.de oder Office Online. Diese werden von Microsoft aus der Cloud bereitgestellt. Cloud-Anwendungen erlauben darüber hinaus im heutigen Zeitalter der mobilen Devices (Smartphone, Notebook und Co.) eine ständige Nutzung - unabhängig von Zeit und Ort. So kann flexibel auf private Bilder und Dokumente zugegriffen werden aber auch jederzeit ein Austausch zum Projektstatus oder eine Videokonferenz mit Kollegen oder Kunden stattfinden. Durch diese Verschmelzung bereits existierender Technologien gewinnt der Nutzer an Freiheit und Flexibilität.

Technische Realisierungen von Cloud Computing

 

Es gibt drei unterschiedliche Modelle von Cloud Computing:

Software-as-a-Service (SaaS)

In diesem Modell wird die Software in der Cloud ausgeführt. Installationen auf dem eigenen Rechner bzw. Server sind nicht mehr notwendig. Sie als Anwender können die bereitgestellten Software-Anwendungen als Dienstleistung über das Internet nutzen. Sie haben bei Saas-Anwendungen nichts mit der Wartung und der Sicherstellung der Betriebsbereitschaft zu tun. Für die Nutzung werden Kosten fällig, die je nach Bedarf monatlich unterschiedlich ausfallen.

Platform-as-a-Service (PaaS)

Dieses Modell steht für die bedarfsgerechte Bereitstellung einer Entwicklungsumgebung und ist ebenfalls Teil des Cloud Computing-Konzeptes. Der Anbieter stellt Ihnen als Anwender ein Programmiermodell und Entwicklerwerkzeuge bereit. Damit können Sie individuelle Anwendungen in der Cloud entwickeln, testen, nutzen und verwalten. Durch den Einsatz einer PaaS-Lösung brauchen Sie weder Server noch Hardware zu kaufen oder zu verwalten. Die Abrechnung erfolgt nach dem Cloud Computing-Prinzip, d. h. die Höhe der Kosten richtet sich nach der tatsächlichen Nutzung.

Infrastructure-as-a-Service (IaaS)

IaaS ist die bedarfsgerechte Bereitstellung von virtualisierter IT-Infrastruktur. Ihnen werden vom Anbieter alle Infrastruktur-Komponenten, wie beispielsweise Server, Rechenleistung, Kommunikationsgeräte, Speicher, Archivierungs- und Backup-Systeme sowie weitere notwendige Komponenten der Rechenzentrums- und Netzinfrastruktur, zur Verfügung gestellt. Der Umfang der Infrastruktur kann im IaaS-Modell nach Bedarf angepasst werden. Die Abrechnung richtet sich ebenfalls nach der tatsächlichen Nutzung.

Benutzergruppen von Cloud-Computing

Warum sollten Sie die Cloud nutzen?

Sie nutzen Ressourcen (Server, Netzwerke, Speicher etc.), die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen bzw. laufend auf den aktuellen Stand gebracht werden. Je nach Nutzungsgrad und aktueller Situation können Sie die Hard- und Software bedarfsweise anmieten, um zum Beispiel saisonale Schwankungen auszugleichen oder schnell auf Wachstum zu reagieren. Sie können jederzeit und von jedem Ort der Welt mit Ihrem Notebook, Tablet oder Smartphone auf Ihre Daten zugreifen. Sie mieten einfach die benötigte Hard- und Software an. Der Vorteil: eindeutig kalkulierbare Kosten.

Nachteile bei der Verwendung von Cloud-Computing

Der größte Nachteil der Cloud ist, dass ohne Internetverbindung nichts funktioniert. Ebenfalls sollte eine stabile Bandbreite gegeben sein. Ansonsten können sich Verzögerungen beim Arbeiten in der Cloud negativ bemerkbar machen. Ein weiterer Punkt ist das Thema „Datensicherheit und Datenschutz“. Wer sein Rechenzentrum in die Cloud auslagert, speichert die Daten nicht mehr im eigenen Haus. Allerdings achten seriöse Anbieter auf die Einhaltung der strengen europäischen Datenschutzbestimmungen, sodass Ihre Daten zu jederzeit optimal geschützt sind. Lesen Sie hier mehr zum Thema Datenschutz und Datensicherheit in der Cloud.

 

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