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Schwimmende Ware (rollierende Ware) im eCommerce

Viele unserer Kunden – Versandhändler aus ganz Deutschland – produzieren Ihre Ware in Übersee. Der Versand der Ware – vom Produzenten zum Käufer– wird oft als „schwimmende Ware“ bzw. „rollierende Ware“ bezeichnet. Schwimmende Ware stellt Sie als Händler dabei sowohl rechtlich als auch warenwirtschaftlich vor ganz neue Herausforderungen.

Internationale Bestellungen

Der Prozess bei internationalen Bestellungen weicht erheblich von dem nationaler Bestellungen ab, insbesondere aufgrund unterschiedliche Liefer- und Zahlungsbedingungen. Die FOB-Klausel (free on board) besagt beispielsweise, dass sich der Gefahrenübergang vollzieht, sobald die Ware verladen ist. Sie als Händler tragen nach §446 BGB auch die Gefahr des zufälligen Untergangs beziehungsweise der zufälligen Verschlechterung der Ware. Damit eng verzahnt ist die Tatsache, dass Sie die Rechnung innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels bezahlen müssen. Die Ware steht Ihnen häufig jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt - nach Ankunft des Schiffes - zur Verfügung. Damit sind Sie zwar Eigentümer, aber noch nicht Besitzer dieser Vermögensgegenstände. Die schwimmende Ware muss durch Sie zum Bilanzstichtag ordnungsmäßig im Bestand als Anlagevermögen ausgewiesen werden.

Schwimmende Ware

Containermanagement

Durch den regelmäßigen und langjährigen Erfahrungsaustausch mit unseren Kunden konnten wir diese Prozesse in Form eines Containermanagements in unser Warenwirtschaftssystem unitop ERP Versandhandel integrieren. Im Folgenden finden Sie einige Kernfunktionen des Containermanagements:

  • Systemische Bestandsaufnahme und Bezahlung der Ware vor physischer Ankunft im Lager
  • Bilanzierung der schwimmenden Ware (Schwimmerliste) für den Zweck der Inventur am Ende des Geschäftsjahres nach HGB §240 und HGB §242
  • Komfortable Massenterminänderung von Artikeldaten bei Schiffsverspätung mit Auswirkung auf Einkaufs- und Verkaufsbelege
  • Verbesserung der Auskunftsfähigkeit für den Telefonvertrieb
  • Einbeziehung der Nachlaufkosten nach unterschiedlichen Kriterien zur Regulierung des Einstandspreises
  • Abbildung der Daten für das Konossement (Schiffsfrachtbrief)

 

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Ihr Ansprechpartner
Christian Blenkers Telefon: 02151 349-1151
E-Mail: E-Mail: Christian.Blenkers@gob.de
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