FernwartungKundenportalNoch Fragen?

Wie ist Microsoft NAV entstanden?

Den Anfang macht Navision

Die Geschichte von Navision beginnt 1983 in Kopenhagen. Hier wurde das dänische Softwarehaus PC&C gegründet, das 1984 die Finanzbuchhaltungslösung PCPLUS veröffentlicht.

1987 erschien mit Navision 1.0 das erste Upgrade von PCPLUS. Der Unterschied zur vorangegangenen Version bestand darin, dass die Software nun als Client-Server-Anwendung auch über eine LAN-Verbindung betrieben werden konnte. In Dänemark wurde das Produkt häufig als IBM-Navigator oder Navigator bezeichnet, da die Software durch die Business Center der IBM vertrieben wurde.

Mit Navision 3.0 kam im Jahr 1990 der Nachfolger von Navision 1.0 auf den Markt. Mit dieser Version wurde die AL (application language) eingeführt, die auf der Entwicklungssprache PASCAL basiert. Nun war es möglich, umfangreiche Modifikationen an der Software vorzunehmen. Navision 3.0 war zur damaligen Zeit einzigartig. Zwei Jahre später, 1992, nannte sich PC&C in Navision Software A/S um.

1995 brachte Navision A/S in enger Zusammenarbeit mit Microsoft die erste ERP-Software mit dem Namen Navision Financials 1.0 auf den Markt. 2002 erschien die Version Navision Attain 3.10. In dieser Version wurde die Zusammenarbeit mit Geschäftskunden optimiert.

Aus Navision wird Microsoft Navision

Nach mehreren Jahren der erfolgreichen Kooperation wurde Navision Software A/S im Jahr 2002 von Microsoft übernommen und in den Unternehmensbereich Microsoft Business Solutions integriert. Die Navision-Anwendungen wurden unter den Bezeichnungen Microsoft Navision und Microsoft Axapta in das Produktportfolio integriert. Da Navision Software A/S hauptsächlich Software für kleine und mittelständische Unternehmen produzierte, rundete Microsoft sein Sortiment der Business Solutions nach unten hin ab. Der damalige Hauptsitz von Navision Software A/S in Vedbaek, Dänemark wurde zur EMEA-Zentrale (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) von Microsoft Business Solutions.

Im Jahr 2005 änderte Microsoft den Produktnamen der Navision-Lösungen. Aus Axapta wurde Microsoft Dynamics AX und aus Microsoft Navision wurde Microsoft Dynamics NAV. Im März 2007 erschien Microsoft Dynamics NAV 5.0. Diese Version bot u. a. umfangreiche Business-Intelligence-Features und unterstützte auf Grundlage der Microsoft SharePoint-Technologie die Zusammenarbeit von Mitarbeitern, Kunden und Partnern.

Microsoft Dynamics NAV – eine ganzheitliche ERP-Lösung entsteht

Mit der Version Microsoft Dynamics NAV 2009 wurde erstmals neben dem Classic Client der sogenannte rollenbasierte Client (RTC) angeboten, mit dem der Anwender die Bedienung der Software gemäß seiner Rolle im Unternehmen ausrichten kann.

Microsoft Dynamics 2009 ist noch heute die Standard-Lösung in vielen mittelständischen Unternehmen. Sie eignet sich für Unternehmen mit 1 bis 249 User. Allerdings wird auch von Implementierungen berichtet, bei denen mehr als 249 User betroffen waren. Betriebswirtschaftlich deckt Microsoft Dynamics NAV die Organisationseinheiten eines mittelständischen Unternehmens ab: Stammdatenverwaltung, Materialwirtschaft (Einkauf, Lager, Disposition, Bewertung), Verkauf (inkl. CRM, Marketing), Produktion, Service, Projektverwaltung, Ressourcenverwaltung, Personalwirtschaft, Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling.

Im Oktober 2012 veröffentliche Microsoft die Version Dynamics NAV 2013. Mit Wegfall des Classic Clients wurde das rollenbasierte Arbeiten, welches bereits seit 2009 unterstützt wurde, weiter forciert. Zu den entscheidenden Neuerungen zählte die Einführung des Web-Clients mit erweiterten Zugriffsmöglichkeiten.

Die seit Oktober 2016 aktuelle Version heißt Microsoft Dynamics NAV 2017. Die wichtigsten Neuerungen finden Sie auf unserer Seite zu Microsoft Dynamics NAV 2016.

Ihr Ansprechpartner
Dr. Christian Lehmann Telefon: 02151 349-1164
E-Mail: kontakt@gob.de
Diese Seite verwendet Cookies, weitere Informationen finden Sie hier.
OK!