
aba-Jahrestagung 2026 in Berlin: unser Rückblick
20.05.2026
Am 12. und 13. Mai 2026 waren wir auf der aba-Jahrestagung in Berlin vor Ort. Die Veranstaltung brachte erneut Fachleute aus Politik, Aufsicht, Praxis und Wirtschaft zusammen, um aktuelle Entwicklungen in der betrieblichen Altersversorgung einzuordnen.
Für uns war der Austausch besonders relevant, weil viele der diskutierten Themen auch unsere Kunden aus Versorgungseinrichtungen, Pensionskassen und Zusatzversorgungskassen unmittelbar beschäftigen. Im Mittelpunkt standen regulatorische Vorgaben, Reformvorhaben und die Frage, wie sich fachliche Prozesse bei wachsendem Handlungsdruck effizient und nachvollziehbar gestalten lassen.
aba-Jahrestagung 2026: Regulatorik, Reformdruck und Digitalisierung
Ein Schwerpunkt der aba-Jahrestagung lag auf der zunehmenden Regulierung. Besonders deutlich wurde dies bei der Umsetzung der DORA-Verordnung. In mehreren Beiträgen wurde sichtbar, wie stark die Anforderungen an Dokumentation, Prüfungsfähigkeit, IT-Governance und Prozessnachweise steigen.
DORA und steigende Prüfungsanforderungen
Für Einrichtungen der Altersversorgung bedeutet das: Regulatorische Vorgaben lassen sich nicht mehr losgelöst von den eingesetzten Systemen betrachten. Wer Prüfungen, Meldepflichten und interne Kontrollanforderungen zuverlässig erfüllen möchte, braucht durchgängige Prozesse und eine belastbare Datenbasis.
Europäische Vorgaben und praktische Umsetzbarkeit
Auch europäische Entwicklungen wurden intensiv diskutiert. Dazu zählten insbesondere die IORP-II-Richtlinie und mögliche weitere Harmonisierungsschritte. Gerade für kleinere Einrichtungen stellt sich dabei die Frage, wie neue Anforderungen fachlich sauber und zugleich mit vertretbarem Aufwand umgesetzt werden können.
Rentenreform und betriebliche Altersversorgung
Neben regulatorischen Fragen spielte die geplante Rentenreform eine wichtige Rolle. Dabei wurde ein Spannungsfeld deutlich: Einerseits soll die kapitalgedeckte Altersvorsorge gestärkt werden. Andererseits können individuelle Anlageprodukte klassische Modelle der betrieblichen Altersversorgung unter zusätzlichen Druck setzen.
Für Altersversorgungseinrichtungen entsteht daraus ein hoher Anpassungsbedarf. Fachliche, rechtliche und organisatorische Entwicklungen müssen bewertet und in bestehende Abläufe übertragen werden. Gleichzeitig wächst der Bedarf, Prozesse transparenter, effizienter und mit stärkerer digitaler Unterstützung abzubilden.
Was die Themen für Versorgungseinrichtungen bedeuten
Aus unserer Sicht bestätigen die Diskussionen auf der aba-Jahrestagung viele Entwicklungen, die wir auch in unseren Kundenprojekten sehen. Regulatorik wird zunehmend zum Auslöser für Digitalisierungsprojekte. Dabei geht es nicht allein um technische Modernisierung, sondern um mehr Prozesssicherheit, bessere Nachvollziehbarkeit und weniger Medienbrüche.
Regulatorik als Treiber für digitale Prozesse
Gerade Einrichtungen mit begrenzten personellen Ressourcen stehen vor der Herausforderung, steigende Anforderungen im laufenden Betrieb umzusetzen. Dazu gehören unter anderem Prüfungsanforderungen im DORA-Umfeld, Transparenz- und Offenlegungspflichten sowie fachliche Meldeprozesse.
Digitale Lösungen können hier entlasten, wenn sie die Besonderheiten der Altersversorgung berücksichtigen. Entscheidend ist, dass Kernprozesse nicht isoliert betrachtet werden, sondern auf einer gemeinsamen Datenbasis aufbauen – von der Anwartschaft bis zur Leistungsphase.
Mehr Nachvollziehbarkeit im laufenden Betrieb
Für Versorgungseinrichtungen und Pensionskassen wird es damit wichtiger, Daten, Prozesse und Dokumentation enger miteinander zu verbinden. So lassen sich fachliche Vorgänge besser auswerten, Prüfungen strukturierter vorbereiten und Anforderungen nachvollziehbarer umsetzen.
unitop für Einrichtungen der Altersversorgung
Mit unitop unterstützen wir Einrichtungen der Altersversorgung dabei, ihre fachlichen Prozesse integriert abzubilden und regulatorische Anforderungen strukturiert umzusetzen. Die Lösung verbindet zentrale Abläufe der Altersversorgung mit den Möglichkeiten von Microsoft Dynamics 365 Business Central.
Kernprozesse integriert abbilden
Dazu gehören unter anderem die Verwaltung von Anwartschaften und Leistungen, die Unterstützung von Melde- und Auswertungsprozessen sowie eine durchgängige Datenbasis für Prüfungen und Analysen. Gleichzeitig wird unser ganzheitliches Bestandsführungssystem kontinuierlich entlang gesetzlicher und fachlicher Anforderungen weiterentwickelt.
Für unsere Kunden entsteht dadurch ein verlässlicher Rahmen, in dem fachliche Veränderungen nicht als Einzellösungen betrachtet werden müssen. Neue Anforderungen lassen sich stattdessen in eine bestehende, integrierte Systemlandschaft einordnen.
Unser Fazit zur aba-Jahrestagung 2026
Die aba-Jahrestagung 2026 hat gezeigt, wie eng Regulatorik, Reformdruck und Digitalisierung in der betrieblichen Altersversorgung inzwischen miteinander verbunden sind. Für Einrichtungen der Altersversorgung wird es immer wichtiger, fachliche Anforderungen frühzeitig einzuordnen und ihre Prozesse technologisch auch technologisch sinnvoll weiterzuentwickeln.
Wir nehmen aus Berlin vor allem mit: Zukunftsfähige Altersversorgung braucht nicht nur rechtliche und fachliche Orientierung, sondern auch Systeme, die diese Anforderungen im Alltag verlässlich unterstützen.
Sie möchten wissen, wie sich unitop in Ihrer Einrichtung sinnvoll einsetzen lässt? Gerne zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten die Lösung für Versorgungseinrichtungen und Pensionskassen bietet.
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