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Microsoft integriert unitop Erweiterte Fremdarbeit in Business Central

14.07.2026

Wir haben unsere Lösung unitop Erweiterte Fremdarbeit an Microsoft verkauft. Die Funktionalität ist nun in Microsoft Dynamics 365 Business Central verfügbar. Damit wird eine in Krefeld entstandene Entwicklung Teil des internationalen Business-Central-Standards.

Für uns ist dieser Schritt eine besondere fachliche Anerkennung. Zugleich zeigt er, wie praxisnahe Anforderungen aus der Fertigung in eine markterprobte Lösung übersetzt werden können.

Warum Fremdarbeit in der Fertigung besondere Anforderungen stellt

In vielen Fertigungsprozessen werden einzelne Arbeitsschritte an externe Dienstleister oder Fertiger vergeben – etwa im Maschinenbau, in der Metallverarbeitung oder in anderen Bereichen der Fertigungsindustrie. Dabei reicht es nicht aus, nur eine Bestellung auszulösen. Materialien müssen bereitgestellt, Bestände beim Lieferanten nachvollziehbar geführt, Preise korrekt ermittelt und Bearbeitungsstände transparent gemacht werden.

unitop Erweiterte Fremdarbeit setzt genau an diesen Punkten an. Die Erweiterung baut auf den Standardfunktionalitäten von Business Central auf und ergänzt sie um Funktionen für komplexere Fremdarbeitsprozesse.

Drei typische Szenarien der Fremdarbeit

Unterstützt werden unterschiedliche Formen externer Fertigung. Dazu gehört zum einen der Fall, dass Komponenten gemeinsam mit der Fertigungsleistung beim Lieferanten beschafft werden. Ebenso lassen sich Szenarien abbilden, in denen Komponenten bereits am Standort des Fremdbearbeiters verfügbar sind und dort für die Fertigung verwendet werden. Darüber hinaus unterstützt die Erweiterung Fälle, in denen Materialien auftragsbezogen zur Weiterverarbeitung an den externen Fertiger übertragen werden.

So lassen sich Fremdarbeitsprozesse strukturiert in Business Central integrieren – vom einzelnen externen Arbeitsschritt bis zu mehrstufigen Materialflüssen.

Wie unitop Erweiterte Fremdarbeit Prozesse unterstützt

unitop Erweiterte Fremdarbeit greift an mehreren Stellen im Fertigungsprozess: von der Erzeugung der Fremdarbeitsbestellung über die Materialbereitstellung bis zur Nachverfolgung von Beständen, Preisen und Bearbeitungsständen.

Steuerung direkt aus dem Fertigungsauftrag

Ein wichtiger Bestandteil ist die enge Einbindung in Fertigungsaufträge. Bestellungen für Fremdarbeit können direkt aus den Arbeitsgangzeilen erzeugt werden. Die benötigten Mengen werden dabei auf Basis des Produktionsbedarfs und hinterlegter Ausschussfaktoren berechnet.

Zudem unterstützt die Lösung Umlagerungen systemseitig: Materialien können automatisiert an externe Fertiger übergeben werden – sowohl mit direkten Umlagerungen als auch unterstützt durch Logistikprozesse. Die Bestände können dabei aus unterschiedlichen Quellen stammen, zum Beispiel aus dem Lager, der Fertigung oder dem Einkauf.

Damit wird Fremdarbeit nicht als losgelöster Sonderprozess behandelt, sondern in bestehende Fertigungs-, Lager- und Beschaffungsabläufe eingebunden.

Nachvollziehbarkeit bei Beständen, Preisen und Bearbeitungsständen

Neben der operativen Steuerung unterstützt unitop Erweiterte Fremdarbeit die Nachverfolgung von Beständen und Kosten. Lieferantenspezifische Konditionen können über verschiedene Dimensionen hinweg verwaltet werden, darunter Artikel, Arbeitsplatzgruppen, Varianten, Zeiträume und Währungen. Die Preisfindung erfolgt automatisch, sobald die Fremdarbeitsbestellung erstellt wird.

Die Komponentenverfolgung wird um Informationen zur Fremdarbeit ergänzt. Zusätzlich lässt sich Work in Progress in der Fremdbearbeitung abbilden. So bleibt nachvollziehbar, in welchem Bearbeitungsstand sich Materialien und Aufträge befinden – auch dann, wenn Arbeitsschritte außerhalb des eigenen Unternehmens erfolgen.

Für das Lager- und Bestandsmanagement bietet die Erweiterung unter anderem konfigurierbare Wareneingangszeiten, Lagerplatzverfolgung und eine Bestandsübersicht über mehrere Umlagerungsstufen hinweg. Die Anbindung an die Artikel- und Wertpostenlogik von Business Central unterstützt eine saubere Dokumentation der Bestandsbewegungen.

Aus Krefeld in den Business-Central-Standard

Mit der Übernahme durch Microsoft ist unitop Erweiterte Fremdarbeit nun im Business-Central-Standard verfügbar. Für Anwenderinnen und Anwender ist das besonders relevant, weil sich zentrale Anforderungen rund um die externe Fertigung damit innerhalb einer integrierten Business-Central-Umgebung abbilden lassen.

Microsoft beschreibt die von uns entwickelten Funktionen als markterprobte und funktionsreiche Lösung für wichtige Fertigungsszenarien, die häufig von Kunden nachgefragt werden.

Für uns ist diese Entscheidung eine besondere Anerkennung für die Arbeit unseres Teams. Die Lösung ist in Krefeld entstanden – aus dem engen Austausch mit unseren Kunden, mit fachlicher Tiefe und viel Erfahrung aus der Business-Central-Entwicklung. Genau darin spiegelt sich unser Wertekodex „Gemeinsam. Stabil. Wachsen.“ wider: gemeinsam auf Augenhöhe arbeiten, stabile IT-Lösungen entwickeln und Technologie so nutzbar machen, dass sie mit den Anforderungen unserer Kunden wachsen kann.

An dieser Schnittstelle arbeiten wir weiterhin daran, Fertigungs- und ERP-Prozesse mit unitop und Microsoft Dynamics 365 Business Central sinnvoll weiterzuentwickeln.

Sie möchten wissen, wie sich Fremdarbeitsprozesse in Microsoft Dynamics 365 Business Central oder unitop abbilden lassen? Sprechen Sie uns gerne an.

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