
Deutscher Fundraising Kongress 2026 in Berlin: unser Rückblick
05.06.2026
Vom 01. bis 03. Juni 2026 waren wir auf dem Deutschen Fundraising Kongress (DFK) in Berlin vor Ort. Im bcc Berlin Congress Center kamen Fundraising-Verantwortliche, Organisationen sowie Expertinnen und Experten zusammen, um aktuelle Entwicklungen der Branche einzuordnen und praktische Fragen aus dem Fundraising-Alltag zu diskutieren.
Für uns war der Kongress besonders relevant, weil viele Themen eng mit den Anforderungen unserer Kunden aus dem Bereich Spendenorganisationen und Stiftungen verbunden sind: von langfristigen Spenderbeziehungen über Reporting und datenbasierte Steuerung bis hin zu KI, SaaS und digitalen Prozessen. Auch an unserem Stand standen genau diese Fragen im Mittelpunkt.
DFK 2026: Fundraising zwischen Beziehung, Daten & digitaler Weiterentwicklung
Der Deutsche Fundraising Kongress zeigte in diesem Jahr eine große thematische Bandbreite – vom Aufbau langfristiger Spenderbeziehungen über Großspenden-, Nachlass- und Predictive-Fundraising bis hin zur digitalen Sichtbarkeit von Non-Profit-Organisationen.
Besonders prägend war die Big Session von Ken Burnett. Der renommierte Autor im Bereich Relationship Fundraising stellte die Frage, wie Fundraising langfristig neu gedacht werden kann. Im Kern ging es dabei nicht nur um Spenden, sondern um tragfähige Beziehungen, gute Kommunikation und eine Haltung, die Unterstützerinnen und Unterstützer als Teil der Organisation mitdenkt.
Genau hier schließt die operative Perspektive an: Solche Beziehungen lassen sich nur dann verlässlich pflegen, wenn Daten, Prozesse und Kommunikation zusammenpassen. Gute Fundraising-Arbeit braucht deshalb nicht nur einzelne Kampagnen oder Werkzeuge, sondern klare Abläufe und Systeme, die Teams im Alltag unterstützen.

KI als Bestandteil konkreter Prozesse
Künstliche Intelligenz spielte auf dem Kongress eine Rolle, stand aber nicht allein im Mittelpunkt. Das passte gut zu den Gesprächen, die wir vor Ort geführt haben. Viele Organisationen beschäftigen sich mit KI, fragen aber vor allem nach konkreten Einsatzmöglichkeiten im Arbeitsalltag: etwa bei Auswertungen, Reporting oder Kampagnen entlang der Donor Journey.
In den Sessions ging es unter anderem um die Frage, wo KI im Fundraising heute wirklich steht, wie Non-Profits mit ChatGPT, Gemini und Co. sichtbar bleiben und wie KI-Agenten künftig konkrete Aufgaben in Fundraising, Kampagnen oder Donor Service unterstützen können.
Mit unserem unitop KI-Framework und dem Add-on KI Basis setzen wir genau dort an: KI-Funktionen stehen in unitop bereit und können auf konkrete Anwendungsfälle ausgerichtet werden. Für Spendenorganisationen und Stiftungen ist das besonders interessant, wenn KI nicht als separates Werkzeug betrachtet wird, sondern im vertrauten Arbeitsumfeld unterstützen und bestehende Prozesse sinnvoll ergänzen soll.
Reporting und Auswertungen als Grundlage für bessere Entscheidungen
Ein weiteres wichtiges Thema war die datenbasierte Steuerung im Fundraising. Sessions zu Predictive Fundraising und datenbasiertem Nachlass-Fundraising machten deutlich, wie stark die Branche nach belastbaren Entscheidungsgrundlagen sucht.
An unserem Stand wurden Auswertungen und Reporting gezielt angesprochen. Organisationen möchten besser verstehen, wie sich Spendenbestände entwickeln, welche Zielgruppen relevant sind und wie Maßnahmen fundierter geplant werden können. Für Spendenorganisationen und Stiftungen ist das ein zentraler Punkt: Wer Daten strukturiert nutzt, kann Entwicklungen früher erkennen und seine Ressourcen gezielter einsetzen. Hier knüpft auch unitop BI an, mit branchenspezifischen Datenmodellen, unter anderem für das Spendenmanagement.

Gespräche auf dem DFK 2026: Anforderungen aus der Praxis
Neben den Vorträgen war für uns vor allem der persönliche Austausch am Stand aufschlussreich. In den Gesprächen mit Kunden und Interessierten ging es häufig um sehr konkrete Anforderungen: Wie lassen sich Fundraising-Prozesse sauber abbilden? Welche Auswertungen werden im Alltag benötigt? Wie können Organisationen ihre Daten besser nutzen? Und an welchen Stellen kann KI künftig sinnvoll unterstützen?
Die Weiterentwicklung unserer SaaS-Lösung für Spendenorganisationen und Stiftungen war ebenfalls ein wiederkehrendes Thema. Viele Fragen drehten sich dabei nicht um einzelne Funktionen, sondern um das Zusammenspiel aus Datenbasis und Arbeitsalltag. Dabei zeigt sich, wie wichtig integrierte Systeme sind: Informationen müssen dort verfügbar sein, wo sie gebraucht werden – ob in der Spendenverwaltung, im Kampagnenmanagement, im Fördermanagement, in der Finanzbuchhaltung oder im Reporting.
Für unsere Arbeit mit unitop nehmen wir aus Berlin daher vor allem mit, dass Organisationen nach Lösungen suchen, die fachliche Anforderungen verlässlich abbilden und zugleich Raum für neue Entwicklungen schaffen. Dazu gehören aussagekräftige Auswertungen ebenso wie KI-Funktionen, die konkrete Prozesse unterstützen, statt zusätzliche Komplexität zu schaffen.
Auch in Wien im Austausch: Österreichischer Fundraising Kongress 2026
Der Austausch mit der Fundraising-Community geht für uns in diesem Jahr weiter. Vom 12. bis 14. Oktober 2026 sind wir erstmals als Sponsor und Aussteller auf dem Österreichischen Fundraising Kongress im Europahaus Wien vertreten. Dort stellen wir unsere unitop-Lösung für Spendenorganisationen und Stiftungen vor und sprechen mit Interessierten über digitales Fundraising, effiziente Prozesse, Business Intelligence, KI und Cloud-basierte Software.
Unser Fazit zum Deutschen Fundraising Kongress 2026
Wir nehmen aus Berlin vor allem eines mit: Fundraising wird fachlich anspruchsvoller, datenorientierter und zugleich beziehungsstärker. Organisationen brauchen Systeme, die diese Entwicklung unterstützen – nicht nur technisch, sondern auch mit Verständnis für die Besonderheiten des Non-Profit-Sektors.
Sie möchten wissen, wie sich Ihre Fundraising-Prozesse mit unitop transparenter, integrierter und zukunftsfähig gestalten lassen? Sprechen Sie uns gerne an.
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